24 Stunden erreichbar 0176 – 160 51 993

eXpress Elektro Notdienst & Service

Elektro-Glossar

Elektro-Begriffe verständlich erklärt – von FI-Schutzschalter bis Überlast.

0176 – 160 51 993

Dieses Elektro-Glossar erklärt zentrale Begriffe rund um Hausinstallation und Stromversorgung. Die Definitionen helfen Ihnen, Beobachtungen und Rückfragen besser zu verstehen – sie sind keine Anleitung für eigene Arbeiten an der Elektrik. Für die Einordnung eines konkreten Ausfalls lesen Sie Stromausfall – was tun? oder rufen Sie 0176 – 160 51 993 an.

Erdung / Schutzleiter

Der Schutzleiter – die grün-gelbe Ader – verbindet Metallgehäuse und berührbare leitfähige Teile mit der Erdungsanlage des Gebäudes. Tritt ein Fehler auf, kann der Strom darüber abfließen und Schutzeinrichtungen zum Auslösen bringen. Eine intakte Erdung ist eine Grundvoraussetzung für den Personenschutz.

FI-Schutzschalter (RCD)

Der FI-Schutzschalter, fachlich Fehlerstrom-Schutzschalter oder RCD, vergleicht ständig den hin- und zurückfließenden Strom. Fließt ein Teil des Stroms einen falschen Weg – etwa durch ein defektes Gerät oder im schlimmsten Fall durch einen Menschen –, schaltet er den Stromkreis in Sekundenbruchteilen ab. Er dient damit vor allem dem Schutz von Personen.

Kriechstrom

Kriechstrom ist ein unerwünschter Strom, der über Feuchtigkeit, Verschmutzung oder beschädigte Isolierungen abfließt. Er kann den FI-Schutzschalter auslösen, ohne dass ein Defekt sichtbar wäre – typisch etwa nach Wasserschäden oder bei Geräten in Feuchträumen.

Kurzschluss

Bei einem Kurzschluss entsteht eine direkte Verbindung zwischen zwei Leitern, durch die schlagartig ein sehr hoher Strom fließt. Der Leitungsschutzschalter trennt den Stromkreis dann sofort. Ein Knall, ein Lichtbogen oder ein dunkler Fleck an einer Steckdose können auf einen Kurzschluss hindeuten – halten Sie in diesem Fall Abstand und ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu.

Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomat)

Der Leitungsschutzschalter – umgangssprachlich „die Sicherung“ – schützt die Leitung eines Stromkreises vor Überlast und Kurzschluss. Löst er aus, kippt der Hebel im Sicherungskasten nach unten. Er darf am Hebel wieder eingeschaltet werden; löst er sofort erneut aus, bleibt der Stromkreis aus und die Ursache gehört in fachkundige Hände.

Phase / Nullleiter

In üblichen Hausstromkreisen führt die Phase (Außenleiter) die Spannung, der Nullleiter (Neutralleiter) führt den Strom zum Verteiler zurück. Diese Begriffe fallen häufig in Gesprächen über Elektroinstallationen – für Laien sind sie reine Einordnung: Arbeiten an diesen Leitern sind lebensgefährlich und ausschließlich Fachbetrieben vorbehalten.

Potentialausgleich

Der Potentialausgleich verbindet leitfähige Teile eines Gebäudes – etwa Wasser- und Heizungsrohre oder Metallkonstruktionen – elektrisch miteinander. So können zwischen berührbaren Teilen keine gefährlichen Spannungsunterschiede entstehen. Er ist ein fester Bestandteil der Sicherheitsinstallation eines Hauses.

Überlast

Eine Überlast entsteht, wenn zu viele oder zu leistungsstarke Verbraucher gleichzeitig an einem Stromkreis betrieben werden – etwa Heizlüfter, Wasserkocher und Waschmaschine an derselben Leitung. Die Leitung erwärmt sich, und der Leitungsschutzschalter trennt den Stromkreis, bevor Schäden entstehen.

Verteiler / Sicherungskasten

Der Verteiler – meist als Sicherungskasten bezeichnet – enthält Leitungsschutzschalter, FI-Schutzschalter und weitere Komponenten der Wohnungs- oder Hausinstallation. Die von außen zugänglichen Hebel dürfen bedient werden; Abdeckungen bleiben geschlossen, denn dahinter liegen spannungsführende Teile.

Zählerkasten

Der Zählerkasten enthält Stromzähler und Hauptsicherungen, häufig im Keller oder Hausflur. Teile davon sind plombiert und dürfen ausschließlich vom Netzbetreiber oder von Fachbetrieben geöffnet werden. Bei Störungen in diesem Bereich informieren Sie in Mietshäusern zusätzlich Vermieter oder Verwaltung.

Häufige Fragen zu Elektro-Begriffen

Sind Sicherung und FI-Schutzschalter dasselbe?

Nein. Der Leitungsschutzschalter schützt die Leitung vor Überlast und Kurzschluss, der FI-Schutzschalter schützt vor allem Personen vor Fehlerströmen. Beide sitzen im Sicherungskasten, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Darf ich eine ausgelöste Sicherung selbst wieder einschalten?

Ja, das Zurückschalten am Hebel im Sicherungskasten ist gefahrlos möglich. Löst der Schalter sofort oder wiederholt erneut aus, lassen Sie ihn aus und ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu. Öffnen Sie niemals Abdeckungen und überbrücken Sie keine Sicherungen.

Warum löst der FI-Schalter aus, obwohl kein Gerät sichtbar defekt ist?

Häufige Ursachen sind Kriechströme durch Feuchtigkeit oder gealterte Isolierungen. Gefahrlos ist die Eingrenzung durch Ausstecken der Geräte. Lässt sich der FI-Schalter danach nicht dauerhaft einschalten, sollte die Installation fachkundig geprüft werden.

Was ist bei unbekannten Begriffen am Telefon wichtig?

Sie müssen Bauteile nicht benennen können. Beschreiben Sie, was nicht mehr funktioniert, welche Räume betroffen sind und welcher Schalter ausgelöst hat. Eine Übersicht zur Vorbereitung bietet die Seite Leistungen.

Begriff oder Störung telefonisch klären

Rufen Sie für die kostenlose und unverbindliche telefonische Beratung unter 0176 – 160 51 993 an. Eine konkrete Diagnose ist erst möglich, wenn Fehlerbild und Installation ausreichend bekannt sind.

Stromausfall?

Wir bringen Ihr Licht zurück.